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Wie viel Sex braucht eine Partnerschaft?

Anhaltende Flaute im Ehebett? Das Top-Thema des aktuellen "LISA weekly-book" geht der Frage nach, wie es dazu kommt. Die LISA-Expertin Constanze Kleis zeigt auf vier Seiten, was bei Männern zu einem Lustverlust führt und warum Frauen Kopfschmerzen vortäuschen. "Die eigene Lustlosigkeit ist für viele Männer ein Tabu", sagt der Sexualforscher Gunter Schmidt aus Hamburg. "Die Anforderungen an den Akt sind so hoch, dass es manche einfacher finden, ihn nicht so oft zu praktizieren. Oder es gleich ganz lassen". Oft kommt erschwerend hinzu: "Wo genau die Gründe liegen, muss innerhalb der Beziehung erforscht werden. Sagt sich leicht, ist aber schwer zu machen. Denn das Thema Sex ist immer noch ein Tabu zwischen Eheleuten", erläutert Constanze Kleis.

Harte Fakten zum "LISA weekly-book" Top-Thema liefert die aktuelle Emnid-Umfrage der LISA. Sie befragte 488 Personen über den Lustalltag in deutschen Betten. Ein Ergebnis ist, dass über 71 Prozent der Frauen, die sich mit ihrem Partner in Sachen Sex uneinig sind, immer wieder über das Thema streiten. Dagegen nehmen bloß 21 Prozent der Männer ihre sexuelle Unzufriedenheit zum Anlass für eine Auseinandersetzung. Laut der repräsentativen Emnid-Umfrage haben 66  Prozent der Befragten jedoch überhaupt keinen Grund zum Klagen und sind sich immer einig. Wobei jeder Zehnte zugibt: "Ja, wir sind uns bisweilen uneinig darüber, wie oft es zur Sache geht". Und was tun, wenn im Bett nur einer will? 23 Prozent sind der Meinung, das Thema ruhen zu lassen sei das beste Mittel, damit die Lust zurückkehrt.



[Quelle: Lisa]

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